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"Die Lernmittelfreiheit in Deutschland geht auf Forderungen von 1848 zurück, als man Bildung unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglichen wollte. Teilweise ist eine weitgehende Lernmittelfreiheit sogar in den Landesverfassungen verankert." (mdr)


RealisierungBearbeiten

Die Konsequenz aus der Lehrmittelfreiheit im Zeitalter der Neuen Medien ist die Förderung kollaborativer Erstellung freier Lernmedien. Auch Unterrichtsvorbereitungen von Lehrern sollten in die Gemeinfreiheit eingehen. Die Schüler und Studenten selbst sind es, die in der Produktion ihrer eigenen Lernmedien befähigt werden sollen (Medienkompetenz).


BildungswesenBearbeiten

Das Bildungswesen kann sich selbst dem Wandel hingeben und nicht nur Online - sondern auf Sendung gehen. Es steht jedem frei zu erkennen, ob und wie das Produzieren von Lernmedien für die nächste Generation das eigene Lernen darstellt. Statt inhalte zu replizieren geht es hier wirklich darum WISSEN ZU SCHAFFEN.


Open EverythingBearbeiten

Bereits jetzt gibt es unzählige Freie Lernmedien. Diese sind an sich nur zu bündeln und evtl. Lücken sind zu schliessen.

Freie Lernmedien für Sprachen spielen dabei eine zentrale Rolle in der Übersetzung von Lernmedien im Rahmen eines globalen partizipativen Prozesses wechselseitigen Lernens und Erfahrens von Kultur.

PolitischBearbeiten

Die virtuelle Lernmittelfreiheit ist weit kostengünstiger als die reine Versorgung mit Schulbüchern. Diese braucht es nur in Form von Bibliotheken in Klassenräumen, also nur noch einen Bruchteil des bisherigen Buchdrucks. 

Gedruckte Schulbücher sind auch durch die Genehmigungsverfahren rund fünf Jahre alt und in unserer heutigen schnellebigen Zeit bereits bei Erscheinen veraltet. Statt vorgeschriebenen Schulbüchern sind nur noch Empfehlungen auszusprechen.

Somit werden die Vorgaben der Kultusministerien zum zentralen Freien Schulbuch - und das Schöpfen von Lernmedien zum schulischen Prozess.

Die Entwicklung von Vorgaben der Kultusministerien selbst ist als offener partizipativer und transparenter Prozess zu gestalten, der von Schülern, Studenten und Bürgern mitgestaltet und virtuell ergänzt bzw. kritisiert werden kann, womit die Meinungsvielfalt Ausdruck findet.

Über Auszeichnung und z.B. Ausstrahlung hervorstechender Arbeiten im Rundfunk bleibt auch die Qualitätskontrolle gewährleistet. Diese Begleitung von Schulen und Universitäten, um auf Sendung zu gehen, ist der eigentliche Bildungs-Auftrag des Rundfunks im Zeitalter der Neuen Medien.

BundesländerBearbeiten

Zu den Bundesländern die in ihrer Landesverfassung an der Lernmittelfreiheit nach wie vor festhalten, gehören: Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Generell heißt das, Schulbücher und andere Materialien, die ausschließlich für den Unterricht bestimmt sind, werden kostenlos ausgeliehen.

  • Berlin
  • Baden-Württemberg hält an der Lernmittelfreiheit fest, obwohl im Jahr 2004 die damals zuständige Kultusministerin Annette Schavan (CDU) eine Abschaffung aus Kostengründen durchsetzen wollte. Für die Umsetzung wäre eine Änderung der Landesverfassung mit Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig gewesen, diese Mehrheit war jedoch nach Ministeriumsangaben „nicht absehbar“.
  • http://www.gew.de/Situation_in_den_Bundeslaendern.html

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